Der Golfabschlag: Nur 1.5 Sekunden

Vor allem: ganz locker bleiben!

Das Ganze darf ja nur 1.5 Sekunden dauern. Zwei wären schon zu lang. Außerdem – es geht ja um Nichts. Also: ganz locker bleiben und entspannt das Gewicht gleichmäßig auf beide Füße verlagern. Auf Ballen und Fersen! Gleichmäßig. Dann …. In die Knie – nicht zu tief. Nicht zu wenig. Stimmt der Abstand zum Ball? Also: ein bißchen, nur ein bißchen zurück. So! Jawoll! Jetzt wieder in die Knie, „Entenarsch“ machen. Und den Ball ansprechen Was sagt er? Nix – na gut. Typisch. Schlägerblatt gerade zur Zielrichtung ausrichten. Ziel fixieren.

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Himmelstreppe verschwunden!

Westkreta...war der Eingang ins Paradies.

Als erfahrener Kreta- Reisender/ Kreta-Lover erinnert man sich an ein quasi am Ende der kretischen Geographie liegenden Klosters das man vor Jahren besucht hatte: Moni Chrisoskalitissa. „Damals“, vor rund 25 Jahren. Von Chania aus waren zu diesem einsamen Kloster ca. 70 km zu überwinden. Aber… Chrisoskalitissa war in nahezu jeder Beziehung eine Besonderheit, eine Expedition, die eindrucksvolle Tätowierungen auf der Seele eines mit offenem Blick Reisenden hinterließ und die Schatzkiste wertvoller Erinnerungen wie von selbst füllen half. Die Fahrt mit dem Linienbus an sich war als „Xenos“ ein Erlebnis! Die freundlich-offenen kretischen Mitreisenden versorgten, ständig plaudernd, den blonden Germanos mit Wegproviant, Oliven, Früchten, köstlichem, selbstgemachten Feta und, wie selbstverständlich teilte man auch sein Wasser mit dem Fremden, dem Gast.

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Massentourismus oder die Korruption der Gastfreundschaft?

Eine Chronik vom Ausverkauf menschlicher Werte.

Xenos- im Griechischen hat dieses Wort zwei gleichwertige Bedeutungen: Fremder und…Gast! Gastfreundschaft wurzelt, unabhängig von unterschiedlichen Kulturen, Regionen und Zeit in religiösen Grundüberzeugungen und Lehren. Bei Ur- und Nomadenvölkern zelebriert als auf gewisse Zeit begrenzte, rituelle Aufnahme des Fremden in den eigenen Stamm, in der Antike verstanden als religiöse Pflicht, im Katholizismus als eines der Werke der Barmherzigkeit, im Islam als Selbstverständlichkeit der Bewirtung und Beherbergung Durchreisender oder in Not geratener. Und Gastfreundschaft war die Wurzel des Rechts auf Asyl, wörtlich aus dem Altgriechischen übersetzt, des „unberaubt seins“. Gastfreundschaft steht also über Beherbergung und Verpflegung hinaus auch für respektvolle, durchaus durch Neugier getriebene Integration, für wahrhaftes Interesse am anderen Sein und dem Willen das eigene zu offenbaren.

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Nonno Colussi

Lebt Venedig eigentlich noch?

Die Asiaten rudeln durch Venedig! Japaner bzw. „Tsapponesi“, Chinesen, Koreaner und allen weitet es die Augenschlitze beim Anblick dieser Stadt. Was sie mit den restlichen Touristenmassen gemeinsam haben? Sie bewegen sich praktisch nur in den Gassenschluchten zwischen Rialto und San Marco. Und sie alle haben diese so sehr geliebte Stadt dramatisch verändert. Pizza, Snack, Drinks, Gelateria, Chicken, Hamburger, eat- drink-good food, salads, air condition neont es unentwegt von ehrwürdig- alten Hausmauern. Gibt es eigentlich noch echte Veneziani, Veneziani die hier leben?  

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